Aktuell

Chennai versinkt im Wasser

3. Dezember 2015

Chennai, die Hauptstadt von Tamil Nadu im Süden Indiens, wurde wie seit 100 Jahren nicht mehr von schweren Regenfällen getroffen, die verheerende  Überschwemmungen in der Stadt und den umliegenden Gebieten verursachten. Die Stadt wurde offiziell zum Katastrophengebiet erklärt.

Anfang November entwickelte sich in der Bucht von Bengalen ein Tiefdruckgebiet, das die Stadt mehr als 20 Tage fast pausenlos mit schweren Regengüssen überschüttete. Schulen und Colleges sind seit 17 Tagen geschlossen und einige Tage kam das gesamte Leben in der Stadt zum Stillstand.

Der Container ist inzwischen in Sierra Leone angekommen

Der Container ist inzwischen in Sierra Leone angekommen und die Hilfsgüter wurden an die verschiedenen Projekte verteilt. Nicht nur Lebensmittel, Pflegebedarf und sonstige Utensilien sind eine Hilfe für unsere sierra-leonischen Freunde, sondern auch die Erfahrung, dass man sie nicht vergessen hat - gerade jetzt in einer der schwersten Krisen, durch die das Land geht. Denn die Ebola-Epidemie ist leider immer noch nicht überwunden.

Nepal: 70% der Einwohner in Zelten

Ein erster Einsatz in dieser Woche führte ein Medizinisches Team unseres Partnerwerkes NIEA (Bihar, Indien) in den Distrikt Dhading. Dr. Alex Philip berichtet von wunderschönen Blicken in die Berge, schönen Menschen und atemberaubender Schönheit der Natur in dieser Region. Aber: "70% der 28 Mio. Einwohner leben in Zelten, in manchen Distrikten ist kein Haus mehr bewohnbar. Unser Besuch galt Pastor Rajanam, durch den wir in dieser Region von 1700 Haushalten vor zwei Wochen 160 Familien mit Hilfsgütern versorgen konnten.

Menschen sind voller Angst

Nimtenzi schreibt aus den Bergen: "Allein in unserem Dorf brauchen so viele Menschen Hilfe - unsere Tage sind voll mit Arbeit: Schutt wegräumen, Häuser wieder aufbauen oder reparieren, Material aus dem Tal besorgen. Wir konnten einiges an Wellblech und anderen Materialien in die Berge bringen, um provisorische Häuser und zusätzliche Zelte zu bauen. Immer wieder gibt es neue Erdstöße, die Menschen sind voller Angst. Schwere Regenfälle und Gewitter erschweren das Leben hier zusätzlich. - Danke für alle eure Gebete und Hilfe!"

Nepal‬: Hilfe ist angekommen!

Ein LKW-Konvoi unserer Freunde von NIEA Indien mit über 12 Tonnen Hilfsgütern erreichte Kathmandu Ende letzter Woche. Inzwischen konnten die Nahrungsmittel, Zelte, warme Kleidung und Haushaltsgegenstände unter den am meisten Bedürftigen in den betroffenen Distrikten verteilt werden. Die Ankunft der Hilfslieferung löste buchstäblich ein Freudengeschrei aus und die nepalesischen Christen, die sich zu einem Hilfsteam zusammen getan hatten, stimmten spontane Lobgesänge an.

Nepal: Hilfe über Trekking-Pfade

Unser Freund Nimtenzi, ein Trekking-Führer, ist eben von seiner Tour in ein entlegenes Bergdorf nach Kathmandu zurück gekehrt. Er schreibt: "Um das Dorf Sarsyu im Ruswa Distrikt zu erreichen mussten mein Freund und ich zwei große Erdrutsch-Gebiete überqueren. Fünf Menschen haben in Sarsyu ihr Leben verloren, die meisten Häuser sowie die Schule wurden zerstört. Die Bewohner übernachten jetzt gemeinsam in einem großen improvisierten Zelt. Da dies erst einmal eine Erkundungstour war konnten wir nur wenige Hilfsgüter wie Zeltplanen, Medizin, Zucker und Trockennahrung mitbringen.

Hannover-Fan hilft im Ebola-Gebiet

"Der Container wurde am Freitag beladen und geht heute von Hamburg nach Freetown. Viele einzelne Menschen sowie Hilfswerke, Vereine und Firmen haben diese Aktion möglich gemacht. Allen, die beim Organisieren,  Sammeln, Spenden oder Packen geholfen haben, ein ganz herzliches Dankeschön! Die Hilfsgüter und Lebensmittel werden in dem vom Ebola-Virus schwer betroffenen Sierra Leone an verschiedene Projekte und Einrichtungen verteilt."