Förderprojekt

Förderprojekt

Bereits im Jahr 1999 – vor Ende des Bürgerkrieges – haben wir begonnen, in Kingtom, einem Stadtteil von Freetown, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, die einen oder beide Elternteile verloren hatten. Das von dem Pastor der örtlichen Baptistengemeinde betreute Programm half den Kindern, ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Auch für die medizinische Versorgung sowie die schulische Ausbildung wurde gesorgt. Inzwischen sind
einige von ihnen junge Erwachsene geworden. Dank der Unterstützung durch Paten der Inter-Mission bekamen sie die Chance auf eine Zukunft, haben eine Berufsausbildung abgeschlossen und verdienen ihren eigenen Lebensunterhalt.
Auch wenn der therapeutische Aspekt heute nicht mehr im Vordergrund steht, werden immer noch Mädchen und Jungen aufgenommen, die aus besonders armen Verhältnissen stammen und durch das Programm eine neue Lebensperspektive erhalten. Es werden Schulgelder und Schuluniformen bezahlt, sowie gemeinsame Treffen durchgeführt, bei denen zusammen gespielt, gelacht, gegessen und gebetet wird. Der Gemeindepastor ist für die geistliche Betreuung der Kinder zuständig. Er oder die Diakonin besuchen sie auch regelmäßig dort, wo sie wohnen – in einigen Fällen bei Verwandten, weil die Eltern nicht mehr leben. – Diese Kinder werden durch persönliche Patenschaften unterstützt.

Patenschaften

Abass besucht die 5. Klasse der St. Paul’s Grundschule in unserem Förderprojekt in Kingtom. Er ist das dritte von fünf Kindern. Sein Vater ist Polizist und seine Mutter Hausfrau. Sie leben in heruntergekommenen Polizeibaracken. Das Einkommen des Vaters ist zu gering, so dass die Schulbildung des Jungen nicht gewährleistet war. Durch die Inter-Mission hat Abass nun die Möglichkeit, einen guten Schulabschluss zu bekommen.