Kinderheime

Ein besonderer Ausflug

Am 28 September 2016 machten sich alle Kinder aus unserem Kinderheim in Alamathi zusammen mit den Mitarbeitern frühmorgens um 8.30 Uhr zu einem großen Ausflug auf. Uns standen zwei Busse der St. Joseph Schule zur Verfügung. Wir sind Gott dankbar, dass er uns eine gute, sichere Reise  schenkte.

Unser erstes Ziel war das Eisenbahnmuseum in Perambur. Die Kinder bestaunten das Model einer Lokomotive und verschiedene Waggons. Die kleinen Zugfahrten, die wir dort unternehmen konnten, und auch das Spielen im Park machten allen großen Spaß.

Kinder von der Straße finden neues Leben

Die Heimleiterin unseres Rehoboth-Heimes in der südindischen Stadt V. berichtet, dass kürzlich die Mutter von zwei ihrer Kinder sich das Leben genommen hat. Sonia und Sharmila waren sehr traurig, dass es ihnen nicht gelungen war, ihre Mutter auf einen guten Weg zu bringen. Ihr Mann hatte sie längst verlassen und sie lebte in einer Elendshütte auf dem Bürgersteig, sammelte Abfälle und war von morgens bis abends betrunken. Hier hatten auch die beiden Mädchen früher gelebt, so wie die meisten Kinder, die heute im Rehoboth leben.

Die Reise nach Indien

Joseph Rabi, unser tamilischer Freund, der hier in Hannover lebt, ist der Initiator und Betreuer unseres Kinderheim- und Schulprojektes in Manipur. Vor seiner Reise nach Indien haben wir noch einmal kräftig für ihn gebetet, denn die Herausforderungen für ihn sind groß: das Gebiet in den Bergen Manipurs ist sehr schwer zu erreichen, das Leben ist sehr einfach, das ganze Gebiet insgesamt sehr rückständig. Dort eine gut funktionierende Schule aufzubauen ist ein weiter Weg mit vielen Hindernissen.

Der Schrei der indischen Seele

Nachdem wir im Juni 2014 mit unserer kleinen Familie nach Indien gezogen sind, möchte ich über erste Erlebnisse berichten. Zunächst aber danken wir für eure Gebete herzlich. Wir spüren ihre Wirkung deutlich und dürfen sehen, wie die fürsorgliche Hand Gottes uns trägt, an uns arbeitet und uns segnet. Eine der ersten Herausforderungen in Nordindien war die Hitze, die vor allem in der schwülen Monsunzeit von Juni bis September schwer zu ertragen ist. Einmal, als mein Ehemann Rudi für längere Zeit weg war, fiel die Stromversorgung und somit die Klimaanlage für einige Tage aus.

Kinderheime

Es gibt leider viele Gründe warum Eltern oder Verwandte nicht mehr in der Lage sind Kindern und Jugendlichen ein sicheres und umsorgendes Zuhause zu bieten. Ein Leben auf der Straße mit vielfältigen Gefährdungen, jedoch ohne Betreuung und Bildung, ohne eine ausgewogene Ernährung sowie ohne seelische, geistliche und körperliche Gesundheit sind oftmals die Folgen.