Dorfentwicklungsprojekte

Einweihung einer neuen Dorfschule in Bihar

Große Freude kam Mitte August in Aurahi auf, als die Einweihungsfeier für die erste Dorfschule mit vielen Gästen zelebriert wurde. Zusammen mit dem Partnerwerk NIEA konnte die Inter-Mission Deutschland jetzt dort ein neues Dorfentwicklungsprojekt (V13) ins Leben rufen. Im Araria Distrikt, wo der Ort Aurahi liegt, ist die Alphabetisierung bei Männern bei nur 34,8% und bei Frauen bei 22%. Trotz der offiziellen Schulpflicht in Indien für alle Kinder wurden hier nun neun- und zehnjährige Kinder erstmals in die Schule aufgenommen, nämlich in den Kindergarten!

Mottur

Die Stadt Vellore im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu ist Standort zahlreicher prominenter Firmen und Industrien. Aber hinter seinen lebhaften Geschäftsvierteln verstecken sich manche Elendssiedlungen. Eine davon ist ein lebender Friedhof namens Mottur – eine kleine Slum-Gemeinschaft, zu der ca. 100 Personen gehören.

Editorial

„Gott hat Jesus Christus aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt, hoch über jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen genannt werden wird.“  (Epheserbrief 1, 20 + 21)

Liebe Freunde der Inter-Mission,

Kurmi Tola: Hoffnung für ein Dorf

Das Dorf Kurmi Tola liegt in einem abgelegenen Teil des Bundesstaates Bihar, einem der ärmsten Gebiete Indiens. Die Einwohner gehören zum Volk der Musahar, einer Untergruppe in der untersten indischen Bevölkerungsschicht, den  “Unberührbaren”. “Musahar” bedeutet “Menschen, die Ratten essen”. Die Familien sind groß mit vielen Kindern, und mehrere Generationen hausen in einer primitiven Hütte. Die Männer erhalten als Tagelöhner in der Land- oder Forstwirtschaft nur einen geringen Lohn, manchmal in Geld, manchmal nur in Form von landwirtschaftlichen Produkten.

Der unerwartete Zyklon

Der unerwartete Zyklon, der am 21. April über Teile Bihars fegte, forderte 43 Todesopfer und richtete schwere Verwüstungen an. Besonders die Region um Purnia, wo unser Partnerwerk NIEA (Dr. Alex Philip) angesiedelt ist, wurde stark betroffen. Unser Mitarbeiter Rudi Stebner, der dort seit einem Jahr mit seiner Familie lebt, schickte folgenden Bericht: "Der Sturm überraschte uns vorgestern abends von 22:00 bis 22:30 Uhr. So was habe ich noch nie erlebt. Es war mehr hell als dunkel (wegen der Blitze) und wir hatten genau ein Donnergeräusch, ca.