Einheimische Missionare

Einheimische Missionare

In Indien gibt es eine große Anzahl von einheimischen Missionswerken, die Pioniermission leisten und Gemeinden gründen. Aus diesem Grund hat sich die Inter-Mission dazu entschlossen keine Missionare nach Indien zu entsenden, sondern innerhalb der indischen Organisationen einheimische Missionare und Evangelisten in ihrem Dienst zu unterstützen. Diese Missionare zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine oder wesentlich geringere kulturelle und sprachliche Barrieren überwinden müssen, um den Menschen die gute Nachricht zu bringen. Dies sind sehr große Vorteile insbesondere, wenn man bedenkt, welch hohen Kosten eine Entsendung von Mitarbeitern aus dem Westen bedeuten kann, und dass westliche Missionare von der indischen Regierung in aller Regel keine Aufenthaltsgenehmigung erhalten. Über unser Patenschaftssystem für Missionare kann daher mit wenig Geld die Grundversorgung für einen indischen Evangelisten sichergestellt werden. Der Missionar wird dabei von der Inter-Mission für ca. 7 Jahre unterstützt – innerhalb dieser Zeit wird der Missionar eine Gemeinde (oder mehrere) gegründet haben, welche für den Unterhalt seines Dienstes selbst aufkommen kann.

Patenschaften

Der Missionar Rakesh stammt aus einer hinduistischen Familie, hat Götzen angebetet und an traditionellen Hindu-Ritualen teilgenommen. Doch immer spürte er diese Leere in seinem Herzen, die er mit Alkohol und Glücksspielen zu stopfen versuchte. Eines Tages kam ein Evangelist in sein Dorf. Zum ersten Mal hörte Rakesh von Jesus Christus, der Sünden vergab und ihn einfach liebte. Tief berührt bekannte er seine Verfehlungen, übergab sein Leben Jesus und entschied sich eine Bibelschule zu besuchen. Nun ist er selbst in vielen Dörfern unterwegs, um die frohmachende, befreiende Botschaft der Erlösung weiterzusagen.