Dorfentwicklung

Dorfentwicklungsprojekte

Besonders im Norden Indiens trifft man in weiten Gebieten auf völlig unterentwickelte und rückständige Dörfer. Da es im näheren Umfeld oftmals keine funktionierenden Schulen gibt oder Kinder aus Kastengründen nicht zugelassen sind, fehlt es den Kindern sowie dem überwiegenden Teil der Eltern an einer grundlegenden Schulbildung. Darüber hinaus leben hier ganze Familien am Existenzminimum und Kinder sind unter- oder mangelernährt. Damit für Kinder gar nicht erst eine Aufnahme in einem Kinderheim nötig wird, hat die Inter-Mission in Zusammenarbeit mit regional tätigen christlichen Werken inzwischen mehrere Dorfentwicklungs-Projekte begonnen, welche die Familien selbst als auch das gesamte Dorf stärken.
Mit einer persönlichen Patenschaft für ein Kind können Sie verschiedene Bereiche der Fürsorge sicherstellen: das Patenkind erhält eine gute Schulausbildung, Kleidung, gesunde und ausreichende Ernährung und erfährt echte Zuneigung, Wertschätzung und Gottes Liebe. Neben den Kindern selbst, profitieren von einer Patenschaft auch die Frauen des Dorfes, welche durch Schulungen über Hygiene, Gesundheit, Ernährung, Kindererziehung, Umgang mit Geld etc. gefördert werden. Meistens wird für das Dorf ein einfaches Schulgebäude errichtet, welches die Dorfbewohner auch als Versammlungsraum nutzen können und als Basis für eine christliche Gemeindearbeit dient.
Aus unserer Erfahrung heraus können wir bestätigen, dass die Verkündigung und das Ausleben der guten Nachricht eine wesentliche Komponente ist, um diese Dörfer aus ihrer Rückständigkeit und extremer Armut herauszuführen.

Patenschaften

Kiran ist sechs Jahre alt. Wie in fast allen Familien in ihrem Dorf im indischen Bundesstaat Bihar sind die Eltern Analphabeten und haben ihre Kinder bisher nicht in die Schule geschickt. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie als Tagelöhner indem sie das Land reicher Großgrundbesitzer bebauen. Kiran kann nun im Rahmen unseres Dorfentwicklungsprojektes zur Schule gehen und eine ausgewogene Ernährung sowie medizinische Versorgung erhalten.

Mannu ist fünf Jahre alt. Sein Vater ist an Krebs gestorben. Die Mutter arbeitet als Tagelöhnerin, um sich und ihre sechs Kinder mit dem Nötigsten versorgen zu können. So sind die Kinder oft auf sich allein gestellt und gehen nicht zur Schule. Nun wird Mannu im Rahmen unseres Dorfentwicklungsprojektes im indischen Bundesstaat Bihar betreut und geht zusammen mit seinen Freunden jeden Tag zur Schule.