



KINDER IM WAISENHEIM
Das Timataaba Waisenheim liegt im Norden von Ghana in Tongo, der Hauptstadt des Talensi Distrikts – nach offizieller Statistik der ärmste in ganz Ghana. Das kleine Heim beherbergt 23 Vollwaisen und besteht aus einer Handvoll jener für das Land typischen kleinen Lehmhütten, die durch Mauern – ebenfalls aus Lehm – miteinander verbunden sind. Bevor wir mit der Vermittlung von Patenschaften begannen, stellten die sehr armen und schlichten Verhältnisse die Heimeltern vor echte Herausforderungen. Isiah und Janet kümmern sich seit Jahren sehr liebevoll um die Kinder, hatten aber keine regelmäßigen Einnahmen. Man lebte von dem, was Leute hin und wieder an Nahrungsmitteln vorbeibrachten und was in bescheidenem Rahmen selbst angebaut wurde. Inzwischen konnten wir ihre Sorgen im täglichen Überlebenskampf ein wenig lindern und den Schulbesuch der Kinder ermöglichen, aber für einige dieser bedürftigen Waisen werden noch Paten gesucht.
Seit die Inter-Mission Anfang 2022 begonnen hat, das Timataaba Waisenheim direkt zu unterstützen, gestalten sich sowohl die Entwicklung des Projekts als auch die Kommunikation mit den Heimeltern erfreulich positiv. Highlight im Jahr 2023 war die Fertigstellung des Bauprojekts und der anschließende Umzug der Waisenkinder in das neue Waisenheim.
SCHÜLERFÖRDERUNG IN DER HAUPTSTADT
Im zweiten Projekt des Landes ist die Ausgangslage eine andere. Im nördlichen Accra sowie in der circa 4 Fahrtstunden entfernt gelegenen Volta-Region, erhalten 17 Kinder und Heranwachsende aus städtischer Armut eine intensive und sehr persönliche Begleitung und Unterstützung.
Das „schlichte Ziel“, sie von der Straße und vom Betteln weg zu bekommen, erfordert viel persönliche und familiäre Zuwendung, welcher der dortige junge Leiter namens Divine mit erstaunlicher Liebe und auch etlichen persönlichen Opfern für diese Zielgruppe leistet. In seinem christlichen Glauben und Hingabebereitschaft schon früh von seinem Onkel geprägt, begann er noch zu eigenen Studienzeiten mit dieser Arbeit; er konnte „schlicht“ oftmals nicht an diesen Kindern und Jugendlichen vorübergehen. Auch hier ist das Ziel die Ermöglichung von Schulbildung, Familienhilfe und letztlich Studium oder Ausbildung. Einige der Kinder sind mittlerweile in christlich geführten „Higher Secondary“ Schulen und streben erstaunlich zielstrebig ihre weitere Ausbildung an. Durch den Besuch dieser Internatsschulen lernen sie zudem ein hohes Maß an Disziplin und entwickeln Gemeinschaftssinn. Und Fußball spielen die Jungs unter ihnen ohnehin schon seit früher Kindheit mit Begeisterung!
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