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Gesucht: Medizinisches Fachpersonal für ehrenamtlichen Einsatz in Indien

Die Gesundheitsversorgung im indischen Bundesstaat Bihar ist überwiegend nicht vorhanden, äußerst mangelhaft und für armen Menschen nicht bezahlbar. Um in der Stadt Purnia (2,2 Mio. Einwohner) und Umgebung die Situation zu verbessern konnte unser Partnerwerk NIEA letztes Jahr den ersten Bauabschnitt eines Krankenhauses fertigstellen.

Wichtige Fortschritte in Indiens ärmstem Bundesstaat

Diese Woche konnte unser indisches Partnerwerk NIEA erstmals mit einem einjährigen Ausbildungsprogramm für Krankenpflege-Helfer beginnen. Nachdem letztes Jahr das neue Krankenhaus „Christian Medical Centre & Hospital, Bihar“ seinen Betrieb in der äußerst bedürftigen Gegend von Purnia aufgenommen hat (das von Inter-Mission Schweiz finanziert werden konnte), ist dies ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer besseren Gesundheitsversorgung für die arme Bevölkerung.

Flüchtlingshilfe Irak

Die entsetzliche Situation der Flüchtlinge im Nord-Irak bewegt uns sehr. Sie erinnern sich: Im vergangenen Sommer schreckten die Truppen der IS (Islamischer Staat) die ganze Welt auf, als sie in kurzer Zeit weite Gebiete des nördlichen Irak einnahmen, Städte und Dörfer überfielen und die Bewohner zwangen, sich ihren Glaubensvorstellungen entweder unterzuordnen oder ihre Heimat zu verlassen. Viele Zivilisten, Christen und Jessiden, wurden z.T. auf grausame Weise umgebracht und Hunderttausende flohen in den kurdischen Teil Iraks.

Berufsausbildung

IID – der Ausbildungszweig der Inter-Mission - startete im Mai 2005 in Mamallapuram (55 km südlich von Chennai) ein Community College, um Jugendlichen aus der armen Bevölkerung der Stadt und der Umgebung durch eine berufliche Grundausbildung eine längerfristige Perspektive zu bieten. Im Jahr 2009 wurde das College dann an den Stadtrand nach Poonjeri verlegt, wo die Unterhaltskosten niedriger sind und wo es für die Landbevölkerung leichter erreichbar ist. Zur Zeit befinden sich die Unterrichtsräume in einem gemieteten Gebäude.

Der Schrei der indischen Seele

Nachdem wir im Juni 2014 mit unserer kleinen Familie nach Indien gezogen sind, möchte ich über erste Erlebnisse berichten. Zunächst aber danken wir für eure Gebete herzlich. Wir spüren ihre Wirkung deutlich und dürfen sehen, wie die fürsorgliche Hand Gottes uns trägt, an uns arbeitet und uns segnet. Eine der ersten Herausforderungen in Nordindien war die Hitze, die vor allem in der schwülen Monsunzeit von Juni bis September schwer zu ertragen ist. Einmal, als mein Ehemann Rudi für längere Zeit weg war, fiel die Stromversorgung und somit die Klimaanlage für einige Tage aus.