Aktuell

Schwere Sturmschäden im Kinderheim von Alamathi (Südindien)

Der Zyklon kam praktisch ohne Vorwarnung. Mit Windstärken von 110 – 140 km/h wütete Vardah, so der Name des Wirbelsturms, über mehrere Stunden in der südindischen Metropole Chennai. Das Zentrum des Zyklons lag genau über der Stadt, und überall wurden Tausende von Bäumen entwurzelt, Stromkabel heruntergerissen, Dächer abgedeckt und Busse und LKWs umgekippt.

Einweihung einer neuen Dorfschule in Bihar

Große Freude kam Mitte August in Aurahi auf, als die Einweihungsfeier für die erste Dorfschule mit vielen Gästen zelebriert wurde. Zusammen mit dem Partnerwerk NIEA konnte die Inter-Mission Deutschland jetzt dort ein neues Dorfentwicklungsprojekt (V13) ins Leben rufen. Im Araria Distrikt, wo der Ort Aurahi liegt, ist die Alphabetisierung bei Männern bei nur 34,8% und bei Frauen bei 22%. Trotz der offiziellen Schulpflicht in Indien für alle Kinder wurden hier nun neun- und zehnjährige Kinder erstmals in die Schule aufgenommen, nämlich in den Kindergarten!

Starke Überschwemmungen in Nordost-Indien

Wie es in den letzten 5 Jahren nicht mehr vorgekommen ist,  fällt seit Ende Juli  in Bihar stärkster  Regen und Flüsse treten über die Ufer. In Purnea, Kishangaj, Aria, Katihar, Madhepura, Supaul, Darbhanga, und Bhagalpurhabne haben schon mehr als  29000 Menschen durch die Überflutungen Ihre Behausung verloren. Viele Todesopfer sind zu beklagen. Auch die Ernten auf den Feldern werden stark in Mitleidenschaft gezogen.

Extreme Wetterlage in Bihar, Indien

Schon seit mehreren Wochen übersteigen die Temperaturen im nördlichen Bundesstaat Bihar die 40° Marke. Nun hat am 7. Mai ein unerwarteter Sommer-Zyklon die Distrikte Araria, Purnea, Katihar und Madhepura mit starkem Sturm und Regen überrollt und z.T. massive Schäden angerichtet. Viele Landwirte haben ihre Ernte verloren und sind dadurch in große Probleme geraten. Zwei der Dorfschulen unseres Partnerwerkes NIEA wurden während der Schulzeit von Sturm und Regen überrascht.

Nepal nach den Erdbeben

Das Dorf Kunchok Arubote besteht aus 17 Häusern. Bisher hat noch keine Hilfe diesen Ort erreicht, der sehr weit von der nächsten Stadt entfernt liegt. Die Menschen hier haben besonders ein Problem mit der Wasserversorgung und müssen ihr Wasser von weit oben am Berg herunter tragen. In einem weiteren Einsatz im März konnte Nimtenzi nun die nötigen Materialien aus der Stadt her transportieren, eine Wasserleitung von der Quelle ins Dorf legen, Wassertanks installieren und einen Brunnen bauen.

Nepal Erdbebenhilfe

Knapp ein Jahr nach der verheerenden Erdbebenserie in Nepal besteht noch immer ein riesiger Bedarf an Hilfe, um die Schäden zu beseitigen und den Menschen auf die Beine zu helfen. Nimtenzi Sherpa, unser Mann vor Ort, hat in mehreren Einsätzen den Menschen in entlegenen und schwer zugänglichen Bergdörfern geholfen. In der ersten Phase konnte er durch Anlieferung von Wellblech-Platten und praktischen Einsatz in zwei Dörfern den Menschen provisorische Unterkünfte bauen und sie durch Gebet und das Evangelium ermutigen. 

Mottur

Die Stadt Vellore im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu ist Standort zahlreicher prominenter Firmen und Industrien. Aber hinter seinen lebhaften Geschäftsvierteln verstecken sich manche Elendssiedlungen. Eine davon ist ein lebender Friedhof namens Mottur – eine kleine Slum-Gemeinschaft, zu der ca. 100 Personen gehören.

Chennai versinkt im Wasser

3. Dezember 2015

Chennai, die Hauptstadt von Tamil Nadu im Süden Indiens, wurde wie seit 100 Jahren nicht mehr von schweren Regenfällen getroffen, die verheerende  Überschwemmungen in der Stadt und den umliegenden Gebieten verursachten. Die Stadt wurde offiziell zum Katastrophengebiet erklärt.

Anfang November entwickelte sich in der Bucht von Bengalen ein Tiefdruckgebiet, das die Stadt mehr als 20 Tage fast pausenlos mit schweren Regengüssen überschüttete. Schulen und Colleges sind seit 17 Tagen geschlossen und einige Tage kam das gesamte Leben in der Stadt zum Stillstand.